Entstehungsgeschichte des SV Achteltal

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Die Idee für die Gründung unseres Vereins wurde auf dem Nachhauseweg von Hüttenbach nach Diepoltsdorf geboren. Als einige Diepoltsdorfer mal wieder bei der SpVgg Hüttenbach nicht mitspielen konnten, saß der Frust sehr tief. Ludwig Lehneis schlug damals, mehr so zum Spaß vor, doch selbst einen Verein zu gründen. Der Gedanke gefiel aber den Männer so gut, dass man sich am 17.10.1949 im Gasthaus Taufer traf und die Gründung eines Fussballvereins beschloss.

Folgende mutige Kameraden waren dazu bereit.
Otto Bauernfeind 1. Vereinsvorstand, Martin Heinz, Hans Otzmann, Hans Reichel, Andreas Leikam, Georg Leikam, Konrad Bernhard, Johannes Lang, Fritz Gumann, Rudi Escherich, Walter Bruckner, Georg Kreppel, Luwig Lehneis, Michael Gröschel, Georg Weiß, Walter Schmidt, Georg Mitsch, Heinrich Taufer, Franz Lehmeier, Georg Hofmann, Walter Reisky, Heinrich Weber

Diese 22 verrückten Fussballbegeisternden überwanden alle Schwierigkeiten in einer Zeit, wo es nichts gab und jeder ums Überleben kämpfen musste. Wir können heute nicht mehr nachvollziehen, wieviel Anstrengung, Schweiß, Arbeit und Niedergeschlagenheit es damals gegeben haben muss, schließlich fing man von 0 an.

Welche Energien frei gesetzt werden, wenn mehrere Menschen das gleiche Ziel haben, sieht man an unserem Beispiel. Keiner dieser Gründungsväter hat in der Aufbauphase aufgegeben und mit jedem Spatenstich kam man dem gemeinsamen Ziel eines eigenen Sportplatzes immer näher.
Als der Berg dann endlich erklommen war, kannte die Freude keine Grenzen mehr und die Kritiker sowie Schwarzseher waren plötzlich verstummt.

Einen Mann wollen wir an dieser Stelle noch ganz besonders würdigen. Hans Otzmann war federführend für diese tollen Leistungen verantwortlich. Sein ungebrochener Wille und übermenschlicher Einsatz in dieser Entstehungsperiode sind unvergessen und später auch nie mehr erreicht worden.

Viele lange Jahre leitete er als 1. Vorstand die Geschicke des Vereins und trug wesentlich zum Wachsen des SVA bei. Er schrieb dadurch unauslöschliche Vereinsgeschichte. Das übertragene Erbe ist gerade in der heutigen Zeit nicht mehr so einfach zu verwalten und fortzuführen. Wenn wir uns aber wieder an diesen Pioniergeist von damals erinnern und uns bewußt machen, dass alles erreicht werden kann, wenn man nicht aufgibt, dann haben wir gemeinsam den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft gelegt.

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